Pressestimmen / Presseartikel

05/2010 – Die Empfindungen ausdrücken

von Marlene Beuerle, erschienen in der Fachzeitschrift Altenpflege 05/2010

Presseartikel - Empfindungen ausdrücken

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11/2009 – Glück kommt mit Klang und Gesang

von Beate Franck, erschienen am 07.11.2009 in der Frankenpost

HOF – Der alte Mann wirkt in seinem Bett wie ein Kind, das man fest unter die Bettdecke gepackt hat. Teilnahmslos liegt er da, so, als wäre er gar nicht anwesend. Auf einmal nimmt jemand seine Hand. „Herbert, hallo Herbert, wie geht es dir denn heut?“ Die Besucherin spricht nicht, sie singt die Frage mit heller Stimme. Sie singt viel in den nächsten Minuten - vom Herbst und den bunten Blättern, alte Kinderlieder. Herbert wendet den Blick nicht von ihr. Immer wacher wird er - und versucht sogar, eine Antwort zu geben, so gut er es vermag.

„Es ist ein bisschen wie in der Oper“, lächelt Marlene Beuerle, die Besucherin. Doch ihre "Oper" dient nicht allein der Unterhaltung. Beuerle sucht einen Dialog mit einer Klientel, die nicht mehr kommunizieren will oder kann. „Menschen, die auf ein gesprochenes Wort nicht mehr reagieren“, sagt sie, „verstehen es jedoch, wenn man sie ansingt.“ …

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07/2009 – Musik durchbricht die Starre

von Beate Franz, erschienen am 08.07.2009 in der Frankenpost

Marlene Beuerle aus Hof ist eine der ersten ausgebildeten Musikgeragoginnen in Bayern. Sie hat sich auf die Arbeit mit Demenzkranken spezialisiert und besucht regelmäßig das Paul-Gerhardt-Haus in Selb.

Neue Therapie für Demezkranke

SELB/HOF – Anna H. steckt ihre Nase in ein kleines Lavendelkissen. Die betagte Seniorin soll herausfinden, nach was es riecht, aber sie kann den Duft nicht identifizieren. „Es gibt doch immer wieder etwas Neues“, stellt sie dann mit Bestimmtheit fest. „Nein, das is’ nix Neues“, entgegnet Hildegard P., die gegenüber am Tisch sitzt. Aber auch ihr fällt der Name der Pflanze nicht ein. Die beiden Frauen gehören zu einer Gruppe von Demenzkranken, die an diesem Vormittag im Paul-Gerhardt-Haus in Selb in den Genuss einer Stunde von Marlene Beuerles Musikgeragogik kommt.

Das ist eine Art Musiktherapie für alte Menschen, die ursprünglich an der Fachhochschule Münster entwickelt wurde. Die Hochschule hat für dieses Konzept vor zwei Jahren den „Inventio 2006″, einen Innovationspreis, bekommen. Im Frühjahr 2009 haben die ersten Musikgeragogen, die nach diesen Leitlinien ausgebildet sind, ihre Fortbildung abgeschlossen. Die Hoferin Marlene Beuerle gehört dazu – als erste in Bayern. …

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02/2008 – Entdeckungsreise ins Reich der Töne

von Sabrina Hagen, erschienen am 07.02.2008 in der Frankenpost

MÜNCHBERG – Die Kinder zupfen und streichen sanft mit dem Finger über die Saiten des Instruments, aber sie fahren manchmal auch mit einem Stückchen Holz darüber. Auf einem solchen Kinnor soll sogar schon König David gespielt haben. In der Lutherschule fand der letzte Teil eines zwölfstündigen Kinnor-Schnupperkurses für Kinder statt.

Die Leiterin Marlene Beuerle erklärt, dass es sich bei dem Kinnor (hebräisch für Saitenspiel mit zehn Saiten) um ein harfenähnliches Saiteninstrument handelt, dessen Schallloch man individuell gestalten kann. Ein Mädchen zum Beispiel hat für seine Oma zu Weihnachten eines mit einer Glocke in der Mitte gebaut. …

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01/2005 – Durch sinnliche Wahrnehmung Sinn entdecken

von Waltraud Ertel, erschienen am 11.01.2005 in der Frankenpost

HOF/SELB – Wieder hat Marlene Beuerle aus Hof zur "Kinnorstunde" im Paul-Gerhardt-Haus, dem Altenheim des Diakonischen Werkes Selb-Wunsiedel, eingeladen. Jede der 13 Teilnehmerinnen, die im Kreis sitzen, erhält ein Säckchen, dessen Inhalt sie von Außen ertasten soll. Nachdem die unterschiedlichen Meinungen wie "hart", "rau" oder "eckig" darüber ausgetauscht wurden, zeigt sich, dass es sich um ein Stückchen Schiffsholz handelt, das die studierte Theologin und langjährige Musikpadägogin aus dem Urlaub mitgebracht hat. Nun bittet sie die Seniorinnen mitzuteilen, was alles sie mit dem Begriff Schiff verbinden, ehe sie jeder einen Kinnor, ein zehnsaitiges Holzinstrument, ähnlich einer Zither, auf den Schoß stellt. Sie zeigt in der Runde Bilder eines Sees in Schweden und ermuntert die älteren Damen, mit "spielen Sie, was Sie hier sehen", auf dem Instrument mit den Fingern oder mit dem Holzstückchen zupfend und streichend ihre Empfindungen wiederzugeben. …

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10/2004 – Wenn die eigene Stimme ist wie ein Regenbogen …

erschienen am 24.10.2004 im Sonntagsblatt Oberfranken und Unterfranken

HOF – Es heißt, sein Klang mache »die Seele sanft«, und schon König David soll darauf gespielt haben. Als erstes Musikinstrument wird der Kinnor bereits im Buch Genesis erwähnt – und heute ist dieses biblische Saitenspiel für Marlene Beuerle eines der wichtigsten Hilfsmittel, um Vorschulkindern »religiös-musikalische Grunderfahrungen« zu vermitteln. Zum Saitenklang entdecken die Buben und Mädchen spielerisch (im doppelten Wortsinn) nicht nur die eigene Stimme und die Freude an der Musik, sondern auch ein Bewusstsein für die Schöpfung und die Religion.

Am Anfang stand freilich eine bittere Erkenntnis. »Die Kinder fangen immer früher an, nicht singen zu können«, klagt Marlene Beuerle, die aus einer 20-jährige Erfahrung als Musikpädagogin berichtet. Mit Kindern hatte sie in Hof lange Zeit in der musikalischen Früherziehung gearbeitet, kümmerte sich in der Gründungsphase der Musikschule um die Stimmbildung der jüngsten Sängerinnen und Sänger. Und stellte fest: »Der Zugang vom Ohr zur eigenen Stimme ist zugeballert.« …

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06/2004 – Tut gut, gibt neue Kraft

erschienen am 02.06.2004 im Selber Tagblatt

SELB – „So eindrücklich ist es mir noch nie begegnet“, meinte Dekan Hermann Seißler, als der letzte Ton des Liedes verklungen war. Im Paul-Gerhardt-Haus hatte Heimleiterin Beate Lenk zu einer Abendandacht eingeladen, bei der Augen und Ohren, Herz und Hände in das Erleben einbezogen waren.

Gemeinsam mit Dekan Seißler und Dekanatskantorin Constanze Schweizer-Elser am Flügel gestaltete Musikpädagogin Marlene Beuerle aus Hof einen Gottesdienst zum Mitmachen und Mutmachen. …

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02/2004 – Projekt „Kinnor“ im Paul-Gerhard-Haus

von Hanna Cordes, erschienen am 18.02.2004 im Selber Tagblatt

Die Musikpädagogin Marlene Beuerle hat jetzt im Paul-Gerhard-Haus das Projekt „Kinnor“ vorgestellt. Damit soll sensibles Hinhorchen regelrecht trainiert werden. Das Projekt wird im März mit einem besonderen Gottesdienst abgeschlossen.

Staunen über zarte Akkorde

SELB – Der Duden kann nicht weiterhelfen bei der Suche nach dem "Kinnor". Aber 15 ältere Damen aus dem Paul-Gerhardt-Haus können es. Sie sitzen im Kreis und halten ein kastenförmiges Holzinstrument auf dem Schoß. Sie zupfen die zehn Saiten und staunen über die zarten Akkorde. "Harmonisch", sagt eine Bewohnerin, "aufblühend" eine andere. Im Paul-Gerhardt-Haus wurde mit dem Projekt „Kinnor“ ein neues Experiment gestartet. "Über die sinnliche Wahrnehmung Sinn entdecken" ist der Leitgedanke, den Marlene Beuerle aus Hof ihrem Konzept voranstellt. …

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Musikalische Grunderfahrung

Mein wichtigstes Anliegen ist, gerade den Menschen – Kindern oder Erwachsenen – die Berührungsängste mit Musik haben, zu zeigen, wie mühelos, beglückend und inspirierend der Umgang mit Musik sein kann.

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